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Mittwoch, 22. August 2012

{KurzRezension} Die Unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Autor: Rachel Joyce
Verlag: Krüger
384 Seiten Gebunden
18,99€ 25 Juni 2012


Inhalt:


Harold wollte eigentlich nur einen Brief in den Briefkasten werfen an seine im sterben liegende frühere Kollegin Queenie doch er läuft daran vorbei. Und auch an der Post macht er nicht halt. Dann läuft er aus der Stadt 87 Tage und 10000 km weit zu fuß von Südengland bis an die Schottische Grenze um Queenie im Hospiz zu besuchen. Es ist eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss für Queenie, seine Frau Mauren und seinen Sohn David und schließlich auch für sich selbst.

Meine Meinung:

Das Buch hätte ich vom Genre her nicht gekauft aber dann gab es da eine tolle Wanderbuch Aktion die mich darauf aufmerksam gemacht hat und ich hab mir die Klappentexte angesehen die mich schon sehr emotional angeregt haben.

Harold ist für mich ein unglaublicher sympatischer, liebenswerter und dazu noch authentischer Charakter. Maureen seine Frau hat mir von Anfang nicht sehr zugesagt da sie doch sehr rau war. Die Geschichte nimmt sofort an Lauf an als Harold den Brief bekommt, natürlich will er sofort zurück schreiben doch dann geht er an dem Briefkasten vorbei und immer weiter zu fuß. 
Man erlebt zu einem Harolds Sicht und Maureens immer abwechselnd und ich muss sagen obwohl mir Maureen nicht sonderlich sympatisch war hab ich mitgefühlt. Es lag in dem Buch so eine emotionale Tiefe und wärme das mir das Herz aufging es hat soviel spaß gemacht es zu lesen.

Durch das Buch zieht sich die ganze Zeit lang ein Geheimniss bzw ein Ereigniss was vor langer Zeit mal geschehen ist. Man liest automatisch weiter weil man es wirklich wissen will.

In der Mitte war es für mich dann ein wenig "Laff". Es kamen zu Harold noch andere Pilger und es verlor an tiefgang und stimmung da es nur noch runter geschmettert wurde und Harold meiner Meinung nach alles hat über sich ergehen lassen. 

Am Ende war ich echt am weinen weil es so schön war. Ich weiß das viele das Ende sehr kitschig fanden aber das Buch war für mich wirklich richtig schön. Ich kann es nicht anders in Worte fassen.
Trotz das die Mitte ein wenig blöd war muss ich sagen das ich nach dem Buch lange überlegt habe und echt nicht wusste wie ich es schreiben soll deswegen entschuldigt das ich vielleicht nicht die richtigen Worte finde.
Vorhersehbar war es für mich definitv auch nicht und ich wurde am Ende von einer Lawine neuer Erkenntnissen eingeholt und es waar sooo schööööön!

Also es ist aufjedenfall Lesenswert.
Ich würde es jederzeit nochmal lesen.

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